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Michael Bach, deutscher Cellist, Komponist und Bildender Künstler, auch bekannt unter dem Namen Michael Bach Bachtischa; geboren in Worms,
Michael Bach Bachtischas visuelle Arbeiten beinhalten Fingerboards I-III (1990) und IV-VII (1994-98), welche die Choreographie der linken Hand auf dem Cellogriffbrett als Farbabdrücke festhalten, Fieldwork (1994), Mit diesen beiden Händen (1994), Fingerboards VIII (2004) und Olévano (1995-2005), aber auch Fotocollagen wie Böll-Cottage (1995), Exkurs im Dom zu Worms (1995), Lagauche (1995) Lesdeux (2002), 50 Sounds (2002), 52 Sounds (2002) und Skulpturen wie 13-8-92 (1992). Das Motiv des Sonderpostwertzeichens zu „75 Jahre Donaueschinger Musiktage Deutschland” (1996) entstammt seinem Werk 18-7-92 (1992).
MUSICAL WORKS: 18-7-92 (1992), Ohne Titel für Cello und 3 Tonbänder (1992); 123 für Cello und 3 Tonbänder (1992); Röhrenstücke für Live Elektronik (1993); Notation 1 and 2 (1993-94) for Cello; Notation für Orchester (1994); Notation 1 and 2 for Voice (1993-94); Notation for Saxophone (1993-94); Notation for Contrabass (1994); 50 Sounds for Accordion (1995); 52 Sounds for Violin (1995/98); Paganini non ripete for Viola (2000); 5 Pitches, 2 Voices for Clarinet (2000); +Murbach für Cello (2000); A-E-G-C for Microtonal Piano (2000); Karpfens’bug 1 for String Players and Singers (2000); Karpfens’teich for wind instruments (2000); 4x4=16 for Four String Players (2000); DUDA for Bagpipe (2000); 57 Sounds for Organ (2000); Notation for Chamber Orchestra (2000); e-3a for Cello (2000); NURHAUFFÜGUR 1-7 for Cello and Live-electronics (2000), Souvenir de Paganini für 12 Celli (2004), 1890ff für Streichinstrumente (2004).
Saiten- und Klanginstallationen ONE8 and 15 Strings (Donaueschingen 1994), eine simultane Präsentation von zwei Werken, eines von Bach Bachtischa [Notation 2 for 15 STRINGS and Five Players] und eines von Cage [ONE8], zusammen mit einer Saiteninstallation 15 Strings von Hoffleit; Notrepos (Ludwigsburg 1995), vereinigt die Klänge von Röhren (Skulpturen von Hoffleit), von barocken Steinlöwe, von barocker und neuer Cellomusik [Bach Bachtischa]; Strings of Kaukab Spring (Misgav Festival, Israel 1998), verwendet 1000-jährige Olivenbäume als Resonatoren; Achill Strings (Irland 1996), hier werden mittels bis zu 120 m langen Saiten 13 Hausruinen eines verlassenen Dorfes verbunden und zum Klingen gebracht; Traffic, Tubes and Soloists (Stuttgart 1997), wobei live-elektronisch „vertonte” Klänge [15 Tubes von Hoffleit] einer verkehrsreichen Straßenkreuzung in das Innere des Gebäudes übertragen werden, simultan mit Aufführungen von solistischen Kompositionen von Bach Bachtischa; Achill/Ruit (Ostfildern 1996-97), wobei in Achill Island gesammelte Klangaufnahmen und Fotografien von Klanginstallationen in ein mehrstöckiges Gebäude übertragen werden; Efeu-Klänge (Saarbrücken 1997), wo im Innenhof eines historischen Gebäudes Klänge an Saiten durch Pflanzen und spezielle Utensilien erzeugt werden; Lake Corryntawy String (Achill Island 1995), wo Kontaktmikrofone den Klang einer über 100 m gespannten Saite über den See Corryntawy aufnehmen; ...die Leere zwischen den Steinen klingt... (Stuttgart 1999), eine Installation mit 15 Saiten, die die Idee von 15 Strings (1992) erstmals im originalen Skulpturenfeld [Hoffleit] realisiert; Le Chien Noir (2000) erforscht das klangliche Potential des Außen- und Innenbereichs einer teilweise erhaltenen romaischen Abtei zu Murbach (Frankreich); Schloss Kapfenburg besaitet... (2000), wobei die gesamte Schloßanlage in ein musikalisches Instrument verwandelt und von ca. 100 Aufführenden bespielt wird. VERTONUNGEN außen-innen-außen (2000) verbindet vertonte Geräusche und Klänge des Stadtbereichs von Donaueschingen mit vertonten Klängen des Cellos in einer Kirche (Donaueschinger Musiktage 2000). Strings and Pillars (2000), Fuchu Art Museum Tokyo, läßt Saitenklänge im 14 m hohen Innenraum der gläsernen Eingangshalle von oben ertönen. Jungfernfahrt (2000), Biennale Berlin 2001, bezieht sich auf die historische Bahnstrecke Hamburg-Berlin von 1846, die maßstäblich verkleinert im Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart Berlin, von sechs Saitenspielern aufgeführt wird.
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